Meine Lehr- und Experimentiercomputer

von Olaf Zimmermann

 

Das Besondere an meiner kleinen Lehr- und Experimentiercomputersammlung ist ihre Ausrichtung auf hardwarenahe Lern- und Experimentiersysteme, bei denen Programme überwiegend direkt in Maschinencode eingegeben und ausgeführt werden. Sie deckt mehrere zentrale 8-Bit-Prozessorfamilien systematisch ab (Z80/U880, MOS 6502, Intel 8085, Intel 8049, Motorola 6800) und ermöglicht dadurch einen direkten Architekturvergleich.

 

Nr. Systeme in meiner Sammlung CPU Tasten / 7-Seg.-Anzeigen / LEDs Befehlseingabe Externe Module in meiner Sammlung
1 Cousins Z80 Computer SC673 und SC710 (2020) Zilog Z80 0/0/0 Serieller Monitor Backplane-Module (RAM, ROM, I/O, LED, Schalter, Logik, Selbstbau)
2 DAG Technikum Z80-Lernsystem (ca. 1985) Zilog Z80 32/8/8/Bit-Schalter Hex-Maschinencode Z80-Lernsystem mit Binary-In/Out, V.24/ECB-Umfeld und +5-V-Versorgung
3 DAG Technikum MP-Lernsystem (ca. 1986) Zilog Z80A 32/8/8/Bit-Schalter (IN 0–7) Hex-Maschinencode Aufsteckbare Interruptversuchsschaltung, serielle/parallele Schnittstellen, Kassetteninterface
4 Easy Z80 SBC (2020) Zilog Z80 0/0/0 Serieller Monitor I/O-Modul (LED, Schalter, Logik, Selbstbau)
5 Elektor Junior Computer (1980) MOS 6502 23/6/0 Hex-Maschinencode -
6 ELWE Microprocessor-Trainer Z80 (ca. 1985) Zilog Z80 4/LCD/8/Bit-Schalter (IN 0–7) Hex-Maschinencode LCD-Modul
7 Gigatron TTL Microcomputer (2020) TTL-Logik (diskret, keine CPU) 0/0/4 Tastatur/Controller, Tiny BASIC PS/2, VGA, Audio, Gamecontroller
8 Heathkit ET-3400 (1976) Motorola 6800 17/6/8 Hex-Maschinencode Labor- und Steckmodule
9 HEXIO2 (1984) Zilog Z80 24/8/8 Hex-Maschinencode I/O-Modul (LED, Schalter, Logik)
10 ITT-MP-Experimenter (ITT MP-85) (1980) Intel 8085 16/6/16 Hex-Maschinencode -
11 Kosmos CP1 (1980) Intel 8049 (MCS-48) 30/6/0 Vereinfachter Assembler I/O-Modul, Kassettenanschluss
12 Kontron Z80-KIT (1977) Bus-System / Z80 29/6/0 Hex-Maschinencode Z80-Steuermodul
13 LC-80 (1981) U880 (Z80-kompatibel) 25/6/0 Hex-Maschinencode -
14 MIDICOM (1985) Zilog Z80A 28/8/8/Bit-Schalter (IN 0–7) Hex-Maschinencode SO4000-Module, PC-Anbindung (USB–V.24)
15 MiniMax8085 (2019) Intel 8085 0/0/0 Monitor, Maschinencode Serielle Schnittstelle
16 MPF-1 Micro-Professor 1 (1983) Zilog Z80 36/6/0 Hex-Maschinencode, mBASIC-ROM Seriell, I/O, RAM-Erweiterung
17 NDR-Kleincomputer (2017 Nachbau) Zilog Z80 0/0/0 Serieller Monitor, BASIC Modularer Aufbau
18 Olimex Neo6502 Rev.A und Rev.B (2023/24) WDC W65C02 0/0/0 Serieller Monitor, BASIC Erweiterungsheader, serielle Schnittstelle
19 PROFI-5E (1984) Intel 8085 25/8/0 Hex-Maschinencode I/O-Modul (LED, Schalter, Logik)
20 RC2014 Classic II (2014) Zilog Z80 0/0/0 Serieller Monitor, BASIC, CP/M RC2014-Module
21 Robotron Z 1013.16 (ab 1987) U880 (Z80-kompatibel) 32/0/0 Maschinenmonitor (A.2) Erweiterungsbus, RAM, I/O
22 MCS-51 Board 8031/80C537 (1990) Intel 8031 / Siemens SAB 80C537 (MCS-51 / 8051-kompatibel) 22/0/1 Hex-Maschinencode, serieller Monitor I/O-Modul, LCD-Modul, RAM-Modul
23 SBC6502 Co-opzone (2020) MOS 6502 0/0/0 Serieller Monitor Erweiterungsanschlüsse
24 Sorbus Junior (ca. 2024) WDC 65C02 0/0/0 Serieller Monitor, BASIC RP2040 als RAM/ROM & I/O, GPIO
25 Zeal 8-Bit Computer (2020) Z80-kompatibel 0/0/0 Serieller Monitor, eigenes OS SD-Karte, VGA, serielle Schnittstelle

 

Fehler sind in einer solchen Auflistung nicht gänzlich zu vermeiden. Ich freue mich über jeden Hinweis.

 

Kurzbeschreibungen:

  1. Cousins Z80-Computer SC673 (2020)
    Die kompakte 40-Pin-Version SC673 entstand ebenfalls um 2020 und bietet denselben Z80-Kern. Das reduzierte Busformat erlaubt einen einfacheren Aufbau und direkte Anbindung von SD- oder CF-Modulen. Das System bleibt CP/M-fähig und eignet sich besonders für kleinere oder mobile Z80-Projekte. Es zeigt, wie moderne Selbstbauprojekte Z80-Technik effizient umsetzen.
  2. Cousins Z80-Computer SC710 (2020)
    Der Cousins-Computer SC710 entstand um 2020 und basiert auf einem Z80 @ 7,3728 MHz. Mit 512 kB RAM, 512 kB Flash und CF-Speicher ist er als modularer 80-Pin-Backplane-Rechner ausgelegt. CPU-, RAM-, ROM-, I/O- und Speichererweiterungen können flexibel gesteckt werden. CP/M 2.2 läuft stabil auf der CF-Karte. Das System ist eine moderne Lehrplattform für Z80-Technik und Busarchitekturen.
  3. DAG Technikum Z80-Lernsystem (ca. 1985)
    Das DAG Technikum Z80-Lernsystem ist ein kompaktes Z80-Lehr- und Experimentiersystem für die hardwarenahe Ausbildung an Mikroprozessoren. Im Mittelpunkt stehen die direkte Arbeit mit Speicheradressen, Datenbytes, Registern, Maschinenbefehlen und einfachen Ein-/Ausgabevorgängen. Die Bedienung erfolgt über eine Hex-Tastatur und eine mehrstellige 7-Segment-Anzeige; Programme werden in Maschinencode eingegeben, kontrolliert und anschließend über Monitorfunktionen gestartet oder schrittweise untersucht. Typisch für diese Geräteklasse sind einfache Testprogramme wie LED-Ausgabe, Schalterabfrage, Lauflicht, Einzelschrittbetrieb und die Analyse von Register- und Speicherinhalten.
  4. DAG Technikum MP-Lernsystem (ca. 1986)
    Das DAG Technikum MP-Lernsystem wurde Mitte der 1980er-Jahre für den Unterricht in Mikroprozessortechnik entwickelt. Es nutzt einen Z80A mit 2 MHz und das Monitorprogramm MONI 1.5. Die Speicherorganisation meines Gerätes umfasst ein 8-kB-ROM und 16 kB RAM; typisch ist die RAM-Nutzung ab Adresse 1000H. Die I/O-Belegung stellt unter anderem Tastatur- und Anzeigeansteuerung, parallele Ein-/Ausgabe, einen 8-Bit-Parallelport, Benutzeranzeige, serielle Schnittstelle, Kassetteninterface und EPROM-bezogene Funktionen bereit. Im Unterschied zum kompakteren DAG Technikum Z80-Lernsystem ist das MP-Lernsystem deutlich stärker als vollständiges Mikroprozessorsystem ausgebaut. Mein System hat zusätzlich eine aufsteckbare Interruptversuchsschaltung.
  5. Easy Z80 SBC (ca. 2020er-Jahre)
    Der Easy Z80 SBC ist ein RC2014-kompatibles Einplatinen-System aus den 2020er-Jahren. Er verwendet einen Z80 @ 8 MHz, 64 kB RAM und ein CAT28C64 EEPROM mit RomWBW 3.5.1. Eine echte RS-232-Schnittstelle ermöglicht den Anschluss an PC-Terminalprogramme. Alle Busleitungen sind herausgeführt und erlauben Erweiterungen ohne separate Backplane. Er ist ein sofort einsatzbereites Z80-System mit CP/M-Option im modernen Homebrew-Stil.
  6. Elektor Junior Computer (1980)
    Der Elektor Junior Computer wurde 1980 veröffentlicht und war eines der einflussreichsten europäischen 6502-Lernsysteme. Er basiert auf einem MOS 6502 bei 1 MHz, besitzt eine HEX-Tastatur und 7-Segmentanzeige. Das Monitor-ROM unterstützt Direktprogrammierung in Maschinencode. Der Junior beeinflusste viele Selbstbauprojekte und diente als Vorbild für den NDR-Kleincomputer.
  7. ELWE Microprocessor-Trainer Z80 (ca. 1985)
    Der Microprocessor-Trainer Z80 der Firma ELWE ist ein mikroprozessorgestütztes Lern- und Trainingssystem aus der Mitte der 1980er-Jahre (ca. 1985). Er basiert auf einem Zilog Z80 und ist für den Unterricht in Maschinensprache und grundlegender Rechnertechnik konzipiert. Typisch für diese Geräteklasse sind eine reduzierte Bedienoberfläche mit Tastatur sowie Anzeigeelemente zur Arbeit mit Adressen, Daten und Registern, so dass Programme direkt in Maschinencode eingegeben, geprüft und schrittweise ausgeführt werden können.
  8. Gigatron TTL (2020)
    Der Gigatron TTL ist ein moderner 8-Bit-Rechner, der ohne Mikroprozessor auskommt. Seine CPU entsteht aus diskreter 74HC-Logik (Register, ALU, Busse und fest verdrahtete Steuerlogik). Programme laufen aus ROM, Daten liegen in RAM; Video und Audio werden zyklengenau aus der Logik heraus erzeugt. In meiner kleinen Sammlung steht der Gigatron für die aktuelle Retro- und Homebrew-Renaissance und macht die Prinzipien eines Computers auf Baustein-Ebene besonders anschaulich.
  9. Heathkit ET-3400 (1976)
    Das kompakte Mikrocomputer-Trainer- und Lernsystem basierte auf dem Motorola 6800-Prozessor mit 1 MHz Taktfrequenz und gehörte zu den frühesten frei aufbaubaren Trainingsplattformen für den 8-Bit-Bereich. Das System bietet 1 KB RAM, ein fest eingebautes Monitor-ROM (MIKBUG), eine hexadezimale Tastatur, eine 7-Segment-Anzeige sowie Anschlussmöglichkeiten für Erweiterungen (z. B. RAM-Module, PIA, ACIA, Experimentierboards).
  10. HEXIO2 (1984)
    Der HEXIO2 gehört zur Familie des NDR-Kleincomputers und stammt aus dem Jahr 1984. Die Karte bietet 8 digitale Ausgänge (mit LEDs) und 8 Eingänge. Die Adressierung erfolgt über A0-A15, typischerweise über eine VIA-Ansteuerung. HEXIO2 ist eine klassische Experimentier- und Diagnosekarte zur Visualisierung von Bus- und Portzuständen.
  11. ITT-MP-Experimenter (ca. 1980)
    Der ITT-MP-Experimenter entstand um 1980 als Mikroprozessor-Lernsystem. Er nutzt einen Intel 8085 mit 3 MHz, 2 kB RAM, HEX-Tastatur und LED-Anzeige. Programme werden direkt in Maschinencode eingegeben. Das System bildet eine wichtige Grundlage für mikroprozessorgestützte Ausbildung im deutschsprachigen Raum.
  12. Kosmos CP1 (1983)
    Der Kosmos CP1 entstand als Teil eines Elektronikbaukastensystems. Er basiert auf dem Intel 8049, einem 8-Bit-Mikrocontroller, und vermittelt grundlegende Experimente mit Ein-/Ausgabe, Timing und einfacher Programmlogik über eine stark reduzierte Bedienoberfläche. Der CP1 ist ein Bindeglied zwischen klassischem Experimentierbaukasten und realem Mikrorechner.
  13. Kontron Z80-KIT (1977)
    Das Kontron Z80-KIT erschien 1977 als frühes Z80-basiertes Lern- und Experimentiersystem. Es ist als eigenständige Recheneinheit mit hexadezimaler Tastatureingabe, mehrstelliger 7-Segment-Anzeige und Betriebsprogramm zur direkten Arbeit auf Maschinenkode-Ebene aufgebaut. Programme, Speicherinhalte und Register können unmittelbar eingegeben, angezeigt und schrittweise bearbeitet werden. Es dient als Entwicklungsgerät für eigene Z80-Programme und als Schulungsgerät für die Einführung in die Mikroprozessortechnik. Damit steht das Kontron Z80-KIT in meiner Sammlung für die frühe Phase der Z80-Lehrsysteme am Übergang vom Experimentiersystem zum vollständigen Mikroprozessorsystem.
  14. LC-80 (1981)
    Der LC-80 wurde 1981 in der DDR vorgestellt. Er besitzt einen U880 mit 1 MHz, 1 kB RAM, eine sechsstelliges LED-Display und eine HEX-Tastatur. Das Monitor-ROM ermöglicht direkte Speicher- und Registerzugriffe sowie Sprünge. Der LC-80 war ein zentrales Lernsystem im DDR-Technikunterricht.
  15. MIDICOM (ca. 1985)
    Der MIDICOM von Rolf Lucas-Nülle stammt aus der Mitte der 1980er-Jahre (ca. 1985). Er nutzt einen Z80 bei 2 MHz, 8 kB RAM, ein umfangreiches Monitor-ROM, IN/OUT-Register und eine RS-232-Schnittstelle. Eine Hex-Tastatur und Step-Funktionen unterstützen die Analyse realer I/O-Prozesse. Das System war für Hochschulen und Berufsbildungseinrichtungen konzipiert.
  16. MiniMax8085 (2019)
    Das MiniMax8085-System von Sergey Kiselev ist ein moderner Nachbau eines 8085-Trainingssystems. Das ursprüngliche Design orientiert sich an späten 1970er-Jahren (ca. 1977), der konkrete Bausatz in meiner Sammlung stammt von 2019. Mit einem Intel 8085 bei 3 MHz, 2 kB RAM und Monitor-ROM ist es kompakt und übersichtlich.
  17. MPF-1 Micro-Professor 1 (1983)
    Der MPF-1 erschien 1983 als Z80-Lernrechner. Er besitzt 2 kB RAM, ein LCD-Display, eine HEX-Tastatur und ein umfangreiches Monitor-ROM. Das System wurde weltweit eingesetzt und ist didaktisch klar strukturiert. Es vermittelt Register, Flags, Adressierungsarten und Stackmechanismen in direkter Maschinencode-Arbeit.
  18. NDR-Kleincomputer NKC (1984)
    Der NDR-Kleincomputer wurde 1984 als modulares Selbstbausystem veröffentlicht. Er basiert auf einem Z80 mit 1–2 MHz und nutzt separate Karten für CPU, Speicher, I/O und Grafik. Der sich in meiner Sammlung befindliche Nachbau entstand 2017, entspricht jedoch dem Originalaufbau. Der NKC gilt als eines der wichtigsten deutschsprachigen Selbstbauprojekte.
  19. Olimex Neo6502 Rev.A (2023)
    Der Neo6502 Rev.A erschien 2023 als moderne 6502-Lehrplattform. Er nutzt einen W65C02, 128 kB RAM, 128 kB Flash, VGA-Textausgabe, PS/2-Tastatur, Audio und SD-Karte über RP2040. Das Board ist sofort lauffähig und ermöglicht direkten Zugriff auf die 6502-Architektur in aktueller Hardware.
  20. Olimex Neo6502 Rev.B (2024)
    Der Neo6502 Rev.B folgte 2024 als überarbeitete Version des Rev.A. Er verfügt über dieselbe W65C02-Architektur, 128 kB RAM/Flash, VGA, PS/2, Audio und SD-Support, bietet aber optimierte Spannungsversorgung und Signalführung. Er ist eine stabilere, weiterentwickelte Variante der Plattform.
  21. PROFI-5E (1984)
    Der PROFI-5E ist ein deutscher Einplatinen-Lerncomputer für Ausbildung und Lehrbetrieb. Er arbeitet mit einer Intel-8085-CPU und besitzt den IED-Monitor Ref. 2.0 im ROM. Zusätzlich sind 3 × Intel 8255 IC als programmierbare parallele Ein/Ausgabebausteine integriert. Die Bedienung erfolgt über Monitorfunktionen wie Speicher- und Registerzugriff, Einzelschrittbetrieb und Programmausführung.
  22. RC2014 Classic II (2014)
    Der RC2014 Classic II ist ein modulbasierter Z80-Rechner. Er besteht aus getrennten CPU-, ROM-, RAM- und seriellen Modulen und nutzt einen Z80A @ 7,3728 MHz. Mit 32 kB ROM (z. B. Microsoft BASIC/SCMonitor) und 32 kB RAM ist er ideal für Z80-Assembler und BASIC. Über die Backplane kann das System bis hin zu CP/M-Konfigurationen erweitert werden.
  23. Robotron Z 1013.16 (1987)
    Der Robotron Z 1013 ist ein in der DDR vertriebener Mikrorechner-Bausatz auf Basis des U880 (Z80-kompatibel). Die Variante Z 1013.16 wurde ab 1987 ausgeliefert und nutzt den Monitor A.2 im ROM. Die Ausgabe erfolgt über TV (Text/Quasigrafik), Programme werden per Kassette geladen. Als Bausatz war das System für Ausbildung, Experimente und den Hobbybereich konzipiert und wurde häufig erweitert (z. B. RAM und I/O).
  24. MCS-51 Board 8031/80C537 (1990)
    Dieses Board ist ein Lehr- und Experimentiersystem aus der Intel-MCS-51/8051-Familie. Es kombiniert einen Intel 8031 (8051-Variante ohne internes Programmspeicher-ROM) mit einem Siemens SAB 80C537 (8051-kompatibler Mikrocontroller). Solche Aufbauten wurden in Ausbildung und Laboren genutzt, um Assembler-Programmierung, serielle Kommunikation (UART/RS-232) sowie Ein- und Ausgaben (Ports, Timer/Interrupts) praxisnah zu üben. Das System steht in meiner Sammlung für den Übergang von klassischen 8-Bit-Mikroprozessor-Trainern (8085/Z80) zu integrierten 8-Bit-Mikrocontroller-Plattformen der 8051-Klasse.
  25. SBC6502 Co-opzone (2020)
    Der SBC6502 von Co-opzone ist ein moderner Bausatz von 2020 mit Technikstand 1976. Er nutzt einen MOS 6502 mit 1 MHz, 8–32 kB RAM und ein ROM mit BASIC und Assembler. Die serielle Schnittstelle ermöglicht Terminalbetrieb. Das Board folgt dem Apple-1-Prinzip.
  26. Sorbus Junior (2024)
    Der Sorbus Junior ist ein modernes 65C02-System und setzt auf ein Minimalprinzip: Eine 65C02-CPU wird mit einer RP2040-Platine (Mikrocontroller-Chip) kombiniert, die als RAM/ROM-Subsystem und serielle I/O fungiert. Das System kann unterschiedliche Betriebsarten (z. B. Monitor, Apple-1 Emulation, Native) bereitstellen und bleibt dabei hardwareseitig sehr schlank. Ziel ist eine kostengünstige, gut nachvollziehbare 6502-Plattform für Experimente, Lernzwecke und I/O-Versuche, bei der ein großer Teil der Peripherie durch die RP2040-Logik abgebildet wird.
  27. Zeal 8-Bit Computer (2020)
    Der Zeal 8-Bit Computer stammt aus dem Jahr 2020. Er nutzt einen Z80 mit 7,3728 MHz, 512 kB Flash, 512 kB RAM und läuft mit CP/M 2.2. SD- und CF-Unterstützung bieten komfortable Massenspeicherlösungen. Der Zeal ist ein modernes CP/M-System und reiht sich in die RC2014-artigen Plattformen ein.

 

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