Meine kleine Sammlung
Die 8-Bit-Revolution - vom Experimentiersystem bis zum PC
von Olaf Zimmermann
EPROM (Erasable Programmable Read-Only Memory), nichtflüchtiger Speicherbaustein, der ab den 1970er Jahren in Computern eingesetzt wurde.
Weitere kann man sich hier anschauen.
Meine kleine Sammlung zeigt die Entwicklung des Mikrocomputers von den ersten Lehr- und Experimentiersystemen der 1970er-Jahre über die Heimcomputer der 1980er bis zum Personal Computer. Im Mittelpunkt steht nicht eine möglichst vollständige Modellübersicht, sondern die Frage, wie sich grundlegende Ideen der Computertechnik verändert und weiterentwickelt haben.
Besonders wichtig sind dabei die großen 8-Bit-Entwicklungslinien rund um Prozessorfamilien wie 6502, Z80 und Intel 8080/8085. Sie prägten sehr unterschiedliche Bereiche: Lern- und Selbstbausysteme, Heimcomputer, Bürorechner, industrielle Steuerungen und spezialisierte Kommunikationssysteme.
Der anschließende Übergang zu 16-Bit-Systemen und zur PC-Architektur zeigt, wie aus vergleichsweise überschaubaren Mikrocomputern zunehmend standardisierte und leistungsfähige Personal Computer mit grafischen Benutzeroberflächen, größeren Speichern und komplexeren Betriebssystemen wurden.
Neben historischen Originalgeräten gehören deshalb auch moderne Nachbauten und Neuinterpretationen zur Sammlung. Sie machen ältere Computerarchitekturen heute wieder praktisch erfahrbar und helfen, ihre Funktionsweise unmittelbar nachzuvollziehen.
Die Sammlung versteht sich damit als technikgeschichtlicher Querschnitt: vom Experimentiersystem über Heim-, Büro- und Spezialcomputer bis zum PC - mit dem Schwerpunkt auf 8- und 16-Bit-Technik und auf Systemen, deren Aufbau und Arbeitsweise noch sichtbar und verständlich bleiben.
8-Bit/16-Bit, was ist das?
Die Bit-Zahl beschreibt vereinfacht die Breite, mit der ein Prozessor Daten verarbeitet.
8-Bit-Systeme sind technisch meist überschaubarer; 16-Bit-Systeme ermöglichen größere
Datenbereiche und komplexere Programme.
Der Schwerpunkt meiner Sammlung liegt auf 8- und 16-Bit-Systemen. Entscheidend für die
Einordnung ist die Haupt-CPU, auf der die Programme ausgeführt werden. Moderne
Hilfsprozessoren ändern diese Zuordnung nicht.
Aus meinen Sammlungsobjekten entwickeln sich meine aktuellen "archäologischen"
Projekte. Zu meinen
Lehr- und Experimentiercomputern,
zu meinen Commodore-Computern und
zu meinen DDR-Computern,
gibt es zusätzlich noch eigene Seiten mit mehr Informationen.
Folgende Computer befinden sich zurzeit in meiner Sammlung
"Die 8-Bit-Revolution - vom Experimentiersystem bis zum PC":
Chronologisch
Computersysteme 1976 - 2026
1970er Jahre
1980er Jahre
1990er Jahre
2000er Jahre
2010er Jahre
2020er Jahre
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Prozessorfamilien
MOS Technology / WDC und kompatible 6502-Familie
- Acorn BBC Micro Model B (6502A, 8-Bit)
- Apple II Europlus (6502, 8-Bit)
- Apple IIc (65C02, 8-Bit)
- Apple-1 Nachbau (6502, 8-Bit)
- Atari 65 XE (6502C, 8-Bit)
- Atari 800 XL (6502C, 8-Bit)
- Co-opzone V3.06 (65C02, 8-Bit)
- Commodore 128 (8502, 8-Bit)
- Commodore 64 und 64C (6510, 8-Bit)
- Commodore CBM 610 (MOS 6509, 2 MHz, 8-Bit)
- Commodore 8296 (6502, 8-Bit)
- Commodore C16 (7501/8501, 6502-kompatibel, 8-Bit)
- Commodore Plus/4 (7501, 6502-kompatibel, 8-Bit)
- Commodore VC-20 (6502, 8-Bit)
- Elektor Junior Computer (6502, 8-Bit)
- MIDICOM (6502, 8-Bit)
- Olimex Neo6502 Rev.A (W65C02, 8-Bit)
- Olimex Neo6502 Rev.B (W65C02, 8-Bit)
- SBC6502 Co-opzone (6502, 8-Bit)
- Sorbus Junior (65C02, 8-Bit)
Zilog und kompatible Prozessoren
- AC1 Amateurcomputer (Z80, 8-Bit)
- AgonLight2 (eZ80, 8-Bit)
- BERT 2026 Nachbau (UB8820M / Zilog-Z8-kompatibel; Original: Z8671, 8-Bit)
- Commodore 128 (Z80A, 8-Bit)
- Cousins Z80 Computer SC600-System (Z80, 8-Bit)
- Cousins Z80 Computer SC700-System (Z80, 8-Bit)
- DAG Technikum MP-Lernsystem (Z80A, 8-Bit)
- DAG Technikum Z80-Lernsystem (Z80, 8-Bit)
- DAG Technikum Z80-Trainer (Z80A, 2 MHz, 8-Bit)
- Easy Z80 SBC (Z80, 8-Bit)
- ELWE Microprocessor-Trainer Z80 (Z80, 8-Bit)
- Ju-Te-Computer (Zilog Z8 / U883, 8-Bit)
- KC 85/3 (U880, Z80-kompatibel, 8-Bit)
- KC 85/4 (U880, Z80-kompatibel, 8-Bit)
- Kontron Z80-KIT (Z80, 8-Bit)
- LC-80 (U880, Z80-kompatibel, 8-Bit)
- MPF-1 (Z80, 8-Bit)
- NDR-Klein-Computer(NKC) (Z80, 8-Bit)
- RC2014 Classic II (Z80A, 8-Bit)
- Robotron Z 1013.16 (U880, Z80-kompatibel, 8-Bit)
- Robotron Z9001 (U880, Z80-kompatibel, 8-Bit)
- Sinclair ZX81 (Z80A, 8-Bit)
- Sony HitBit HB-20P (Z80A, 8-Bit)
- Zeal 8-Bit Computer (Z80, 8-Bit)
Intel und kompatible Prozessoren
- Atari Portfolio HPC-004 (80C88, 16-Bit-CPU mit 8-Bit-Datenbus)
- Compudata TULIP System I (8086, 16-Bit)
- IBM PS/1 Type 2011 (80286, 16-Bit)
- Intel 8088 Minimal SBC (8088, 16-Bit-CPU mit 8-Bit-Datenbus)
- ITT-MP-Experimenter (8085, 8-Bit)
- JUMP AT96 (Intel 80386SX-25, 32-Bit-CPU / 16-Bit-Datenbus)
- Keil Experimentier-Computer 8085 (8085A, 8-Bit)
- Kosmos CP1 (Intel 8049 / MCS-48, 8-Bit)
- MCS-51 Board (Intel 8031 / Siemens SAB80C537, 8-Bit)
- MiniMax8085 (8085, 8-Bit)
- Minitel 1 Matra (Siemens SAB8051 / Intel-MCS-51-kompatibel, 8-Bit)
- Plantron PC 8088 (8088, 16-Bit-CPU mit 8-Bit-Datenbus)
- Pocket8086 Retro DOS Computer (8086-kompatibel, 16-Bit)
- PROFI-5E (8085, 8-Bit)
- Ready 640 CD (8088, 16-Bit-CPU mit 8-Bit-Datenbus)
- Siemens ECB85-S710 (8085A, 8-Bit)
- Siemens SIMATIC S5-100U CPU 100 (Siemens SAB8032B-P / MCS-51-kompatibel, 8-Bit)
- TONO Θ-7000 (Intel P8035L / MCS-48, 8-Bit)
- TONO Θ-7000E (Intel P8035-4 / MCS-48, 8-Bit)
- XT_R4 8088 XT-Mainboard (Intel 8088, 4,77 MHz; 16-Bit-CPU mit 8-Bit-Datenbus)
- Радио-86РК (Radio-86RK) 1.4 Nachbau (Intel 8080 / KR580VM80A-kompatibel, 8-Bit)
Motorola
Texas Instruments
Weitere Mikrocontroller
CPU aus TTL-Logik
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Kurzbeschreibungen:
- Acorn BBC Micro Model B (1981) 1981-A
Der Acorn BBC Micro Model B wurde Ende 1981 als 8-Bit-Heimcomputer vorgestellt und basiert auf einem MOS 6502A mit 2 MHz.
Mein Model-B besitzt 32 kB RAM sowie ROM mit Acorn MOS und BBC BASIC (hier: O.S. 1.2 / BASIC II).
Der Rechner war für umfangreiche Erweiterbarkeit ausgelegt (u. a. User-Port, serielle Schnittstelle RS-423, 1MHz-Bus,
Tube-Schnittstelle für Zweitprozessoren, optional Econet). In Großbritannien wurde der BBC Micro in großem Umfang im
Bildungsbereich eingesetzt und prägte dort eine ganze Generation von Programmier- und Computerunterricht.
- AgonLight2 (2022) 2022-A
Der AgonLight2 erschien 2022 als modernes eZ80-System und zählt zu den fortschrittlichsten offenen Z80-Plattformen.
Der eZ80F92 arbeitet intern mit 18 MHz, bleibt aber Befehl für Befehl Z80-kompatibel.
Mit 512 kB RAM, VGA-Ausgang, PS/2-Tastatur und SD-Karte ist das System sofort einsatzbereit.
BBC BASIC ist integriert, wodurch Programme direkt nach dem Einschalten erstellt werden können.
Die Firmware Agon MOS ermöglicht Dateizugriffe, Gerätefunktionen und bietet ein konsistentes API.
Der AgonLight2 verbindet klassische 8-Bit-Architektur mit moderner Embedded-Technik der 2020er-Jahre.
- Amateurcomputer AC1 (1983) 1983-A
Der Amateurcomputer 1 (AC1) entstand Anfang der 1980er-Jahre nicht als Industrieprodukt,
sondern als gemeinschaftlich entwickeltes Selbstbauprojekt aus dem Umfeld des
Amateurfunks. Eine Gruppe um Frank Heyder konzipierte den Rechner als offene
Standardhardware auf Basis des U880 in der DDR. Ziel war ein modularer,
nachvollziehbarer Computer für Ausbildung, Experimente und Funkanwendungen.
Der AC1 verfügt über getrennte Baugruppen für CPU, Speicher, Ein- und Ausgabe sowie
optionale Massenspeicher- und Grafikmodule. Der in meiner Sammlung befindliche
Nachbau AC1-2010 greift dieses historische Konzept auf, geht aber technisch weit über einen Original-AC1
hinaus.
- Apple 1 (1976) 1976-A
Der originale Apple 1 erschien 1976 als einer der ersten Mikrocomputer auf einer einzigen Leiterplatte.
Der MOS 6502 mit 1 MHz und 8 kB RAM bildet das technische Herzstück.
Der sich in meiner Sammlung befindliche Nachbau von 2010 entspricht architektonisch dem Original,
ergänzt jedoch ein stabiles Layout und zusätzliche ROM-Inhalte wie BASIC und Assembler.
Die Terminalanbindung erfolgt wie 1976 über die Textausgabe des Monitor-ROMs (Woz Monitor).
Dieses Gerät zeigt den Ursprung des Personal Computers in seiner reinsten 6502-Form.
- Apple II Europlus (1977) 1977-A
Der Apple II Europlus wurde 1977 als europäische Variante des Apple II eingeführt.
Er nutzt einen MOS 6502 (1 MHz) und 64 kB RAM und war einer der ersten massentauglichen Heimcomputer von Apple.
Farbgrafik, Ton, BASIC im ROM und die offene Busarchitektur mit acht Slots machten ihn extrem flexibel.
Er prägte das Prinzip des erweiterbaren Personal Computers, das später von IBM übernommen wurde.
Der Europlus steht für den Übergang vom Experimentiersystem zum vollwertigen Heimanwendergerät.
- Apple IIc (1984) 1984-A
Der Apple IIc erschien 1984 als kompakte, transportable Variante des Apple IIe und
vereint die gesamte 8-Bit-Apple-II-Technik in einem schlanken Gehäuse ohne interne
Erweiterungssteckplätze. Er nutzt einen 65C02-Prozessor mit 1 MHz, verfügt über
128 KB RAM und ein integriertes 5,25"-Diskettenlaufwerk. Die sich in meiner Sammlung befindliche
4X-ROM-Version erweitert die Kompatibilität und ermöglicht das Booten von externen
Laufwerken sowie die Nutzung von SmartPort-Geräten. Der IIc besitzt serielle
Schnittstellen, Video-Ausgänge und unterstützt nahezu die gesamte Softwarebasis des
Apple IIe. Auszeichnung: Time Magazine "Design of the Year" (1984).
- Atari Portfolio HPC-004 (1989) 1989-A
Der Atari Portfolio HPC-004 erschien 1989 als besonders kompakter DOS-kompatibler Palmtop-Computer
und gilt als einer der frühesten IBM-PC-kompatiblen Rechner im Taschenformat.
Er nutzt einen Intel 80C88 mit 4,9152 MHz, besitzt 128 kB RAM, 256 kB ROM und ein monochromes LCD
mit 40 × 8 Zeichen. Das System arbeitet mit DIP DOS 2.11 und eignet sich damit für einfache DOS-Anwendungen,
Textverarbeitung, Dateiübertragung und mobile Organisation. Mein Set umfasst das Parallel- und Serial-Interface,
Netzteil, 64-KB-Speicherkarte und Disketten. Der Portfolio steht in meiner Sammlung für den Übergang vom klassischen
Personal Computer zum mobilen Palmtop-Rechner der späten 1980er Jahre. Ich nutze das Tiny Basic von Li-Chen Wang für
den 8080er, es wurde von Michael E. Sullivan für den 8086 und damit auch für den 8088 einsetzbar gemacht. Auszeichnung:
iF Design Award (1990).
- Atari 65 XE (1985) 1985-A
Der Atari 65 XE erschien 1985 als Nachfolger des 800 XL.
Er verwendet den 6502C mit 1,79 MHz und basiert technisch weitgehend auf der XL-Plattform.
Mit 64 kB RAM, Grafikprozessoren ANTIC/GTIA und dem POKEY-Soundchip ist er vollständig XL-kompatibel.
Das modernisierte Platinenlayout erleichterte Massenfertigung und Service.
Der 65 XE ist ein typischer Heimcomputer der späten 1980er mit großer Softwarebasis.
- Atari 800 XL (1983) 1983-B
Der Atari 800 XL kam 1983 auf den Markt und kombiniert den 6502C (1,79 MHz) mit ANTIC/GTIA-Grafik und POKEY-Sound.
Er unterstützt Bitmapped-Grafik, Hardware-Scrolling und vielfältige I/O-Funktionen.
Mit 64 kB RAM und integriertem BASIC wurde er zu einem der leistungsfähigsten Heimcomputer seiner Zeit.
Seine Architektur konkurrierte direkt mit dem Commodore 64, jedoch mit anderer grafischer Philosophie.
- BERT 2026 Nachbau (Original: 1987) 2026-A
BERT gehört zu den deutschen 8-Bit-Lehr- und Experimentiersystemen der 1980er-Jahre und wurde im Umfeld des
von Jean Pütz herausgegebenen Buches "Einführung in die Mikroprozessor-Anwendung" entwickelt. Die Abkürzung
BERT steht für "BASIC-Einplatinen-Rechner für TV-Serie". Im Unterschied zu klassischen Z80- oder 6502-Trainern
basiert BERT auf einem Zilog-Z8-kompatiblen Mikrocontroller; mein Nachbau von Olaf Haupt von 2026 verwendet einen UB8820M.
- Commodore 128 (1985) 1985-B1985-C
Der Commodore 128 wurde 1985 vorgestellt und vereint zwei Prozessoren: den 8502 (bis 2 MHz) und den Z80A.
Damit unterstützt er C64-Software, CP/M und BASIC 7.0.
Mit 128 kB RAM, getrennten Videomodi und drei Betriebsarten war er das vielseitigste 8-Bit-System von Commodore.
Er markiert den technologischen Abschluss der klassischen Commodore-8-Bit-Ära.
- Commodore 64 Brotkasten (1982) 1982-A1982-B
Der originale C64 erschien 1982 mit MOS 6510, 1,02 MHz (PAL), 64 kB RAM, VIC-II-Grafik und SID-6581-Sound.
Er wurde zum meistverkauften Heimcomputer der Geschichte.
Seine modulare Architektur, große Softwarebasis und robuste Hardware machten ihn zur Ikone der 1980er.
Die Brotkasten-Version steht für den ursprünglichen Commodore-Look und die klassische C64-Erfahrung.
- Commodore 64C (1986) 1986-A1986-B
Der C64C wurde ab 1986 produziert und bringt ein flacheres Gehäuse, ein überarbeitetes Board und den SID 8580.
Der VIC-IIE-Chip verbessert Bildqualität und Stromverbrauch.
Technisch kompatibel, aber modernisiert, repräsentiert er die späte Reifephase des C64-Systems.
- Commodore CBM 610 (1983) 1983-G
Der Commodore CBM 610 gehört zur professionellen CBM-II/B-Serie und ist die europäische Variante des B128.
Er arbeitet mit einem MOS 6509 mit 2 MHz und besitzt 128 kB RAM, Commodore BASIC 4.0 sowie eine monochrome 80-Zeichen-Ausgabe mit 25 Zeilen.
Für den Ton ist ein SID 6581 zuständig; IEEE-488 und RS-232 unterstreichen die Ausrichtung auf den professionellen Einsatz.
Der CBM 610 verbindet damit klassische 6502-Technik mit dem Versuch Commodores, Anfang der 1980er-Jahre eine eigenständige Business-Computer-Linie neben dem IBM-PC zu etablieren.
- Commodore 8296 (1984) 1984-B
Der Commodore 8296 erschien 1984 als professioneller CBM/PET-Rechner mit 6502, 128 kB RAM und BASIC 4.0.
Er besitzt einen integrierten Monitor und den IEEE-488-Bus, der industrielle Peripherie erlaubt.
Das Modell richtete sich an Labore, Bildungseinrichtungen und Büroumgebungen.
Es ist einer der letzten Vertreter der PET-Reihe und steht für robuste Profi-8-Bit-Architektur.
- Commodore C16 (1984) 1984-C
Der Commodore C16 wurde 1984 als preisgünstiges Modell der Commodore-264-Reihe vorgestellt.
Er arbeitet mit einem MOS 7501 bzw. 8501, besitzt 16 kB RAM und verwendet den TED-Chip für Grafik, Sound und weitere Systemfunktionen.
Mit BASIC 3.5 bietet er gegenüber dem C64 eine deutlich erweiterte BASIC-Version, ist jedoch nicht softwarekompatibel zum C64.
Der C16 dokumentiert Commodores Versuch, unterhalb des Plus/4 eine kostengünstige neue Heimcomputerlinie zu etablieren.
- Commodore Plus/4 (1984) 1984-D
Der Commodore Plus/4 wurde 1984 als Heimcomputer der Commodore-264-Reihe eingeführt.
Er basiert auf einem 7501 CPU (kompatibel zu 6502). Mit 64 kB RAM und integrierter Bürosoftware im ROM
(Text, Tabellenkalkulation, Datenbank, Grafik) zielte das System auf den Einstieg in produktive Anwendungen,
blieb aber zugleich ein klassischer 8-Bit-Heimcomputer. Der Plus/4 markiert innerhalb der Commodore-Linie einen
eigenständigen Seitenzweig neben VC-20, C64 und C128.
- Commodore VC-20 (1981) 1981-B
Der Commodore VC-20 (international VIC-20) wurde 1981 als früher Commodore-Heimcomputer eingeführt und basiert auf einem MOS 6502.
Er besitzt 5 kB RAM, BASIC im ROM und den VIC-Videochip, der zugleich Grafik und einfachen Sound bereitstellt.
Programme und Erweiterungen können über Steckmodule genutzt werden; Massenspeicher und Peripherie werden über den
Commodore-IEC-Serienbus angebunden. Der VC-20 steht für den frühen, kostengünstigen Einstieg in den Heimcomputermarkt
vor dem C64.
- Commodore Amiga 500 (1987) 1987-A1987-B
Der Amiga 500 erschien 1987 als 16-Bit-Heimcomputer auf Basis des Motorola 68000.
Er kombiniert CPU und Custom-Chips für Grafik und Sound und war auf Multimedia und Spiele optimiert.
Das Betriebssystem (AmigaOS) unterstützt Multitasking und eine grafische Benutzeroberfläche.
Der Amiga 500 steht in meiner Sammlung für den Übergang von klassischen 8-Bit-Heimcomputern zu den
leistungsfähigeren 16-Bit-Systemen der späten 1980er Jahre.
- Commodore Amiga 600 (1993) 1993-A
Der besonders kompakte Amiga basiert auf dem Motorola 68000 mit 7,14 MHz. Er besitzt 1 MB Chip-RAM und den
ECS-Chipsatz sowie einen eingebauten IDE-Controller und einen PCMCIA-Steckplatz. Gegenüber dem Amiga 500 ist
das Gehäuse deutlich kleiner; auf einen numerischen Tastenblock wurde verzichtet.
- Compudata TULIP System I (1982) 1982-C
Das Tulip System I kam 1982 in den Niederlanden auf den Markt und nutzt einen Intel 8086 mit 8 MHz.
Mit bis zu 896 kB RAM und Unterstützung für CP/M-86 und MS-DOS war es eines der frühesten 16-Bit-Systeme Europas.
Seine Architektur stellt den Übergang von 8-Bit-Technik zum modernen PC dar.
Es ist ein seltener, technisch bedeutender Meilenstein der europäischen Computerentwicklung.
- Co-opzone (2024) 2024-A
Der Co-opzone 2024 V.3.06 ist ein moderner 65C02-Einplatinenrechner und stammt aus dem Jahr 2024.
Er integriert eine R65C02PI-CPU, RAM, ROM-Monitor, Taktgenerator und serielle Schnittstelle auf einer Platine.
Das System folgt der klassischen Apple-1/6502-Architektur, jedoch in moderner und elektrisch stabiler Form.
Es ist ideal für Maschinenprogrammierung, Busanalyse und Lehrzwecke in der aktuellen 8-Bit-Renaissance.
- Cousins Z80-Computer SC700-System (2020) 2020-A
Das Cousins-Computer SC700-System entstand um 2020 und basiert auf einem Z80 @ 7,3728 MHz.
Mit 512 kB RAM, 512 kB Flash und CF-Speicher ist er als modularer 80-Pin-Backplane-Rechner ausgelegt.
CPU-, RAM-, ROM-, I/O- und Speichererweiterungen können flexibel gesteckt werden.
CP/M 2.2 läuft stabil auf der CF-Karte.
Das System ist eine moderne Lehrplattform für Z80-Technik und Busarchitekturen.
- Cousins Z80-Computer SC600-System (2020) 2020-B
Das Cousins-Computer SC600-System entstand ebenfalls um 2020 und bietet denselben Z80-Kern.
Das reduzierte Busformat erlaubt einen einfacheren Aufbau und direkte Anbindung von SD- oder CF-Modulen.
- DAG Technikum Z80-Lernsystem (ca. 1985) 1985-D
Das DAG Technikum Z80-Lernsystem ist ein kompaktes Z80-Lehr- und Experimentiersystem
für die hardwarenahe Ausbildung an Mikroprozessoren. Im Mittelpunkt stehen die direkte
Arbeit mit Speicheradressen, Datenbytes, Registern, Maschinenbefehlen und einfachen
Ein-/Ausgabevorgängen. Die Bedienung erfolgt über eine Hex-Tastatur und eine
mehrstellige 7-Segment-Anzeige; Programme werden in Maschinencode eingegeben,
kontrolliert und anschließend über Monitorfunktionen gestartet oder schrittweise
untersucht. Typisch für diese Geräteklasse sind einfache Testprogramme wie LED-Ausgabe,
Schalterabfrage, Lauflicht, Einzelschrittbetrieb und die Analyse von Register- und
Speicherinhalten.
- DAG Technikum MP-Lernsystem (ca. 1986) 1986-C
Das DAG Technikum MP-Lernsystem wurde Mitte der 1980er-Jahre für den Unterricht in
Mikroprozessortechnik entwickelt. Es nutzt einen Z80A mit 2 MHz und das Monitorprogramm
MONI 1.5. Die Speicherorganisation meines Gerätes umfasst ein 8-kB-ROM und 16 kB RAM;
typisch ist die RAM-Nutzung ab Adresse 1000H. Die I/O-Belegung stellt unter anderem
Tastatur- und Anzeigeansteuerung, parallele Ein-/Ausgabe, einen 8-Bit-Parallelport,
Benutzeranzeige, serielle Schnittstelle, Kassetteninterface und EPROM-bezogene
Funktionen bereit. Im Unterschied zum kompakteren DAG Technikum Z80-Lernsystem ist das MP-Lernsystem
deutlich stärker als vollständiges Mikroprozessorsystem ausgebaut. Mein System hat
zusätzlich eine aufsteckbare Interruptversuchsschaltung.
- DAG Technikum Z80-Trainer / MP-Lernsystem (ca. 1985) 1985-E
Die kompakte Ausführung des "DAG Technikum Z80-Trainer"
vereinigt Prozessor, Speicher, Anzeige, Tastatur und Ein-/Ausgabe.
Sie arbeitet mit einem Z80A bei 2 MHz und dem Monitorprogramm MONI 1.5.
Zur Ausstattung gehören 8 kB ROM, 16 kB RAM, eine achtstellige
7-Segment-Anzeige, eine Tastatur für Monitorbefehle sowie die direkte Anzeige und
Bearbeitung von Speicheradressen, Daten und Z80-Registern. Hinzu kommen parallele
Ein-/Ausgabe über programmierbare I/O-Bausteine, eine serielle Schnittstelle,
ein Kassetteninterface und ein 3 × 32-poliger ECB-Anschluss. Der Trainer ergänzt meine
beiden größeren DAG-Systeme um eine besonders kompakte, eigenständige Lern- und Experimentierplattform.
- Easy Z80 SBC (ca. 2020er-Jahre) 2020-C
Der Easy Z80 SBC ist ein RC2014-kompatibles Einplatinen-System aus den 2020er-Jahren.
Er verwendet einen Z80 @ 8 MHz, 64 kB RAM und ein CAT28C64 EEPROM mit RomWBW 3.5.1.
Eine echte RS-232-Schnittstelle ermöglicht den Anschluss an PC-Terminalprogramme.
Alle Busleitungen sind herausgeführt und erlauben Erweiterungen ohne separate Backplane.
Er ist ein sofort einsatzbereites Z80-System mit CP/M-Option im modernen Homebrew-Stil.
- Elektor Junior Computer (1980) 1980-A
Der Elektor Junior Computer wurde 1980 veröffentlicht und war eines der einflussreichsten europäischen 6502-Lernsysteme.
Er basiert auf einem MOS 6502 bei 1 MHz, besitzt eine HEX-Tastatur und 7-Segmentanzeige.
Das Monitor-ROM unterstützt Direktprogrammierung in Maschinencode.
Der Junior beeinflusste viele Selbstbauprojekte und diente als Vorbild für den NDR-Kleincomputer.
- ELWE Microprocessor-Trainer Z80 (ca. 1985) 1985-F
Der Microprocessor-Trainer Z80 der Firma ELWE ist ein mikroprozessorgestütztes Lern- und Trainingssystem
aus der Mitte der 1980er-Jahre (ca. 1985). Er basiert auf einem Zilog Z80 und ist für den Unterricht in
Maschinensprache und grundlegender Rechnertechnik konzipiert. Typisch für diese Geräteklasse sind eine
reduzierte Bedienoberfläche mit Tastatur sowie Anzeigeelemente zur Arbeit mit Adressen, Daten und Registern,
so dass Programme direkt in Maschinencode eingegeben, geprüft und schrittweise ausgeführt werden können.
- Epson HX-20 (1982) 1982-D
Der Epson HX-20 erschien 1982 und gilt als erster tragbarer Computer der Welt.
Er besitzt zwei Hitachi-6301-CPUs, ein LCD-Display, 16 kB RAM, ein Mikro-Kassettenlaufwerk und einen Thermodrucker.
Ein eingebauter Akku ermöglichte mobilen Einsatz.
Der HX-20 war insbesondere in Wissenschaft und Datenerfassung verbreitet und prägte das Konzept des tragbaren Rechners.
- Gigatron TTL (2018) 2018-A
Der Gigatron TTL ist ein moderner 8-Bit-Rechner, der ohne Mikroprozessor auskommt.
Seine CPU entsteht aus diskreter 74HC-Logik (Register, ALU, Busse und fest verdrahtete Steuerlogik).
Programme laufen aus ROM, Daten liegen in RAM; Video und Audio werden zyklengenau aus der Logik heraus erzeugt.
In meiner kleinen Sammlung steht der Gigatron für die aktuelle Retro- und Homebrew-Renaissance und macht die Prinzipien
eines Computers auf Baustein-Ebene besonders anschaulich.
- Heathkit ET-3400 (1976) 1976-B
Das kompakte Mikrocomputer-Trainer- und Lernsystem basierte auf dem Motorola 6800-Prozessor
mit 1 MHz Taktfrequenz und gehörte zu den frühesten frei aufbaubaren Trainingsplattformen für den 8-Bit-Bereich.
Das System bietet 1 KB RAM, ein fest eingebautes Monitor-ROM (MIKBUG), eine hexadezimale Tastatur, eine 7-Segment-Anzeige
sowie Anschlussmöglichkeiten für Erweiterungen (z. B. RAM-Module, PIA, ACIA, Experimentierboards).
- HEXIO2 (1984) 1984-E
Der HEXIO2 gehört zur Familie des NDR-Kleincomputers und stammt aus dem Jahr 1984.
Die Karte bietet 8 digitale Ausgänge (mit LEDs) und 8 Eingänge.
Die Adressierung erfolgt über A0-A15, typischerweise über eine VIA-Ansteuerung.
HEXIO2 ist eine klassische Experimentier- und Diagnosekarte zur Visualisierung von Bus- und Portzuständen.
- IBM PS/1 Type 2011 (1990) 1990-A
Der IBM PS/1 Type 2011 erschien um 1990 als kompakter Personal Computer für den Heim- und Büroeinsatz
und gehört zur frühen PC-Generation auf Basis des Intel 80286. Der 286-Prozessor (AMD N80L286-10) arbeitet hier mit 10 MHz
und bietet gegenüber XT-Systemen eine deutlich höhere Leistung bei weiterhin klassischem MS-DOS-Betrieb.
Zur Ausstattung gehören 1 MB RAM, eine 30-MB-Festplatte sowie ein 3,5"-HD-Diskettenlaufwerk (1,44 MB).
Die Grafik ist als VGA onboard integriert, zudem stehen PS/2-Anschlüsse für Tastatur und Maus zur Verfügung.
Installiert ist MS-DOS 4.0, womit sich der Rechner gut für typische DOS-Anwendungen, Retro-Gaming und Experimente eignet.
Eine Besonderheit ist, dass das Netzteil im Monitor integriert wurde.
- Intel 8088 Minimal SBC (2020) 2020-D
Der Intel 8088 Minimal SBC ist ein moderner Einplatinenrechner auf Basis des
Intel 8088, einer CPU mit 16-Bit-Innenarchitektur und 8-Bit-externer
Datenbusbreite. Er verfügt über 1 MB RAM, ein Monitor-ROM sowie eine serielle
Schnittstelle für den Terminalbetrieb. Das kompakte System reduziert die
IBM-PC-Architektur auf ihre wesentlichen Kernprinzipien - Segmentregister,
Adresslogik und UART - und macht die charakteristische Hybridarchitektur des
8088 direkt erfahrbar.
- ITT-MP-Experimenter (ca. 1980) 1980-B
Der ITT-MP-Experimenter entstand um 1980 als Mikroprozessor-Lernsystem.
Er nutzt einen Intel 8085 mit 3 MHz, 2 kB RAM, HEX-Tastatur und LED-Anzeige.
Programme werden direkt in Maschinencode eingegeben.
Das System bildet eine wichtige Grundlage für mikroprozessorgestützte Ausbildung im deutschsprachigen Raum.
- JUMP AT96 (ca. 1992/93) 1992-A
Der JUMP AT96 ist ein modular aufgebautes PC-kompatibles Entwicklungssystem im 3HE-Eurokartenformat.
Die CPU-Baugruppe JUMP ModulAT/386-1 verwendet einen Intel 80386SX-25 mit 4 MB RAM. Der 386SX besitzt
intern eine 32-Bit-Architektur, ist jedoch über einen 16-Bit-Datenbus an das System angebunden und bildet
damit einen technischen Übergang zwischen der 16-Bit-PC/AT-Welt und der 32-Bit-386-Generation.
Die JUMP AT96-MULTI-1 stellt unter anderem VGA-, Floppy-, IDE- und klassische PC-I/O-Funktionen bereit.
Zur vorhandenen Ausstattung gehören außerdem die AT96-COM8-1 mit acht seriellen Kanälen, eine ELLIS
EDISK 5.0 als elektronische Disk, Festplatte, 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk und die JUMP AT96-BUS8Z-1-Backplane.
- Ju-Te-Computer (ca. 1989/1990) 1989-B
Der Ju+TE-Computer ist ein in der DDR entwickeltes Homecomputersystem und basiert auf dem U883,
der DDR-Variante des Zilog Z8 Mikrocontrollers. Im Gegensatz zu klassischen 8-Bit-Mikroprozessorsystemen
integriert der U883 CPU, RAM, ROM, I/O-Ports und Timer in einem Baustein. Ein einfaches BASIC befindet sich im
internen ROM (Tiny BASIC). Ich habe einen Nachbau von E. Müller aus dem Jahr 2007.
- KC 85/3 (1986) 1986-D
Der KC 85/3 wurde 1986 eingeführt und nutzt einen U880 mit 1,75 MHz.
Mit 64 kB RAM, monochromer Grafik und Modulkassettensystem war er ein zentraler DDR-Heimcomputer.
BASIC-ROM und das Betriebssystem CAOS ermöglichen vielfältige Anwendungen im Bildungs- und Hobbybereich.
- KC 85/4 (1988) 1988-A
Der KC 85/4 erschien 1988 als Weiterentwicklung des KC 85/3.
Er bietet Farbgrafik, serielle Schnittstelle, 64 kB RAM und eine große Palette von Modulen.
Optionaler Diskettenbetrieb und moderne Erweiterungen (bis hin zu USB-Modulen) machen ihn zum leistungsfähigsten DDR-Heimcomputer.
- Kontron Z80-KIT (1977) 1977-B
Das Kontron Z80-KIT erschien 1977 als frühes Z80-basiertes Lern- und Experimentiersystem. Es ist als eigenständige Recheneinheit mit
hexadezimaler Tastatureingabe, mehrstelliger 7-Segment-Anzeige und Betriebsprogramm zur direkten Arbeit auf Maschinenkode-Ebene aufgebaut.
Programme, Speicherinhalte und Register können unmittelbar eingegeben, angezeigt und schrittweise bearbeitet werden.
Es dient als Entwicklungsgerät für eigene Z80-Programme und als Schulungsgerät für die Einführung in die Mikroprozessortechnik.
Damit steht das Kontron Z80-KIT in meiner Sammlung für die frühe Phase der Z80-Lehrsysteme am Übergang vom Experimentiersystem zum
vollständigen Mikroprozessorsystem.
- Keil Experimentier-Computer 8085 (ca. 1980) 1980-C
Der Keil Experimentier-Computer 8085 ist ein deutscher 8-Bit-Lehr- und Experimentierrechner zum Buch
Der Heim-Computer 8085. Die zentrale CPU ist ein Intel-kompatibler 8085A. Zur Ausstattung gehören
eine Hexadezimaltastatur, acht 7-Segment-Anzeigen, ein 8279 für Tastatur und Anzeige, ein 8155 als
RAM-/I/O-Baustein, zwei 2114-RAMs sowie ein EPROM vom Typ 2716 oder 2732. Der Rechner wurde als
nachvollziehbares Lernsystem für direkte Eingabe, Beobachtung und praktische Arbeit mit 8085-Maschinencode
konzipiert und gehört damit zur klassischen Generation der frühen Mikroprozessor-Experimentiersysteme.
- Kosmos CP1 (1983) 1983-C
Der Kosmos CP1 entstand als Teil eines Elektronikbaukastensystems.
Er basiert auf dem Intel 8049, einem 8-Bit-Mikrocontroller, und vermittelt grundlegende Experimente
mit Ein-/Ausgabe, Timing und einfacher Programmlogik über eine stark reduzierte Bedienoberfläche.
Der CP1 ist ein Bindeglied zwischen klassischem Experimentierbaukasten und realem Mikrorechner.
- LC-80 (1981) 1981-C
Der LC-80 wurde 1981 in der DDR vorgestellt.
Er besitzt einen U880 mit 1 MHz, 1 kB RAM, eine sechsstelliges LED-Display und eine HEX-Tastatur.
Das Monitor-ROM ermöglicht direkte Speicher- und Registerzugriffe sowie Sprünge.
Der LC-80 war ein zentrales Lernsystem im DDR-Technikunterricht.
- MCS-51 Board 8031/80C537 (1990) 1990-B
Dieses Board ist ein Lehr- und Experimentiersystem aus der Intel-MCS-51/8051-Familie.
Es kombiniert einen Intel 8031 (8051-Variante ohne internes Programmspeicher-ROM)
mit einem Siemens SAB 80C537 (8051-kompatibler Mikrocontroller). Solche Aufbauten wurden in Ausbildung
und Laboren genutzt, um Assembler-Programmierung, serielle Kommunikation (UART/RS-232) sowie Ein- und Ausgaben
(Ports, Timer/Interrupts) praxisnah zu üben. Das System steht in meiner Sammlung für den Übergang von klassischen
8-Bit-Mikroprozessor-Trainern (8085/Z80) zu integrierten 8-Bit-Mikrocontroller-Plattformen der 8051-Klasse.
- Macintosh Plus (1986) 1986-E
Der Macintosh Plus erschien 1986 als kompakter 16/32-Bit-Rechner auf Basis des Motorola 68000.
Er war einer der ersten weit verbreiteten Computer mit grafischer Benutzeroberfläche und Mausbedienung.
Mit 1 MB RAM (erweiterbar), Diskettenlaufwerk und Mac OS ermöglichte er komfortables Arbeiten ohne
direkten Kontakt mit Maschinencode oder Monitorprogrammen.
Der Macintosh Plus steht in meiner Sammlung für den Übergang von der klassischen 8-Bit-Welt
zu grafisch orientierten Personal Computern.
- MIDICOM (ca. 1985) 1985-G
Der MIDICOM von Rolf Lucas-Nülle stammt aus der Mitte der 1980er-Jahre (ca. 1985).
Er nutzt einen 6502 bei 2 MHz, 8 kB RAM, ein umfangreiches Monitor-ROM, IN/OUT-Register und eine RS-232-Schnittstelle.
Eine Hex-Tastatur und Step-Funktionen unterstützen die Analyse realer I/O-Prozesse.
Das System war für Hochschulen und Berufsbildungseinrichtungen konzipiert.
- MiniMax8085 (2019) 2019-A
Das MiniMax8085-System von Sergey Kiselev ist ein moderner Nachbau eines 8085-Trainingssystems.
Das ursprüngliche Design orientiert sich an späten 1970er-Jahren (ca. 1977), der konkrete Bausatz in meiner Sammlung
stammt von 2019. Mit einem Intel 8085 bei 3 MHz, 2 kB RAM und Monitor-ROM ist es kompakt und übersichtlich.
- Minitel 1 Matra (1990) 1990-C
Der Minitel 1 Matra von Matra Communication ist ein spezialisiertes 8-Bit-Kommunikationssystem
für das französische Télétel-/Videotex-Netz. Mein Gerät verwendet als zentrale Steuereinheit
einen Siemens SAB8051 aus der 8-Bit-MCS-51-Mikrocontrollerfamilie. Ich nutze den Minitel als serielles Textterminal
für andere 8-Bit-Rechner. Damit steht er in meiner Sammlung für die frühe vernetzte
Informations- und Kommunikationstechnik, bei der ein eigener 8-Bit-Prozessor die Tastatur, Anzeige,
Kommunikation und Terminalfunktionen steuert.
- MPF-1 Micro-Professor 1 (1983) 1983-D1983-E
Der MPF-1 erschien 1983 als Z80-Lernrechner.
Er besitzt 2 kB RAM, ein LCD-Display, eine HEX-Tastatur und ein umfangreiches Monitor-ROM.
Das System wurde weltweit eingesetzt und ist didaktisch klar strukturiert.
Es vermittelt Register, Flags, Adressierungsarten und Stackmechanismen in direkter Maschinencode-Arbeit.
- myAVR (2004) 2004-A
Die myAVR-Plattform wurde ab 2004 vertrieben und basiert auf einem ATmega8 mit 16 MHz.
Sie richtet sich an Ausbildung und Hobby im Bereich Mikrocontroller.
Mit 8 kB Flash, 1 kB SRAM und passender Entwicklungsumgebung überträgt sie klassische 8-Bit-Lerninhalte
in die AVR-Welt und die 2000er-Jahre.
- NDR-Klein-Computer(NKC)(2017/1984) 2017-A
Der NDR-Kleincomputer wurde 1984 von Rolf-Dieter Klein als modulares Selbstbausystem veröffentlicht.
Er basiert auf einem Z80 mit 1–2 MHz und nutzt separate Karten für CPU, Speicher, I/O und Grafik.
Der sich in meiner Sammlung befindliche Nachbau entstand 2017, entspricht jedoch dem Originalaufbau.
Der NKC gilt als eines der wichtigsten deutschsprachigen Selbstbauprojekte.
- Olimex Neo6502 Rev.A (2023) 2023-A
Der Neo6502 Rev.A erschien 2023 als moderne 6502-Lehrplattform.
Er nutzt einen W65C02, 128 kB RAM, 128 kB Flash, VGA-Textausgabe, PS/2-Tastatur, Audio und SD-Karte über RP2040.
Das Board ist sofort lauffähig und ermöglicht direkten Zugriff auf die 6502-Architektur in aktueller Hardware.
- Olimex Neo6502 Rev.B (2024) 2024-B
Der Neo6502 Rev.B folgte 2024 als überarbeitete Version des Rev.A.
Er verfügt über dieselbe W65C02-Architektur, 128 kB RAM/Flash, VGA, PS/2, Audio und SD-Support,
bietet aber optimierte Spannungsversorgung und Signalführung.
Er ist eine stabilere, weiterentwickelte Variante der Plattform.
- Plantron PC 8088 (ca. 1984) 1984-F
Der Plantron PC 8088 stammt aus der Mitte der 1980er-Jahre (ca. 1984).
Er verwendet einen Intel 8088 mit 4,77 MHz, 512 kB RAM, CGA-Grafik und zwei 5,25"-Laufwerke.
Das System ist IBM-XT-kompatibel und lief unter DOS.
Es repräsentiert den Übergang von Heimcomputern zu standardisierten PC-Systemen.
- Pocket8086 Retro DOS Computer (8086YES!, China, ab 2024) 2024-C
Der Pocket8086 Retro DOS Computer ist ein moderner, kompakter PC-XT-kompatibler Retro-Computer des chinesischen Herstellers
bzw. Designers 8086YES! / WWW.8086CPU.COM. Der Pocket8086 unterstützt 8086-, 8088-, NEC-V20- und NEC-V30-Prozessoren und
arbeitet mit 4,77 MHz bzw. im Turbo-Modus mit 10 MHz. Zur Ausstattung gehören 768 KB RAM, CompactFlash-Speicher,
CH375B-USB-Massenspeicheranbindung, VGA-Grafik, OPL3-kompatibler Sound, PS/2-Anschluss, eingebauter Akku sowie DOS 6.22
und Windows 3.0/3.1 als nutzbare Retro-Softwareumgebung.
- PROFI-5E (1984) 1984-G
Der PROFI-5E ist ein deutscher Einplatinen-Lerncomputer für Ausbildung und Lehrbetrieb.
Er arbeitet mit einer Intel-8085-CPU und besitzt den IED-Monitor Ref. 2.0 im ROM.
Zusätzlich sind 3 × Intel 8255 IC als programmierbare parallele Ein/Ausgabebausteine integriert.
Die Bedienung erfolgt über Monitorfunktionen wie Speicher- und Registerzugriff,
Einzelschrittbetrieb und Programmausführung.
- RC2014 Classic II (2014) 2014-A
Der RC2014 Classic II ist ein modulbasierter Z80-Rechner. Er besteht aus getrennten CPU-, ROM-, RAM- und
seriellen Modulen und nutzt einen Z80A @ 7,3728 MHz. Mit 32 kB ROM (z. B. Microsoft BASIC/SCMonitor)
und 32 kB RAM ist er ideal für Z80-Assembler und BASIC. Über die Backplane kann das System bis hin zu
CP/M-Konfigurationen erweitert werden.
- Радио-86РК
(Radio-86RK) 1.4 Nachbau von Sergey Kiselev (2024/1986) 2024-D
Der Радио-86РК (Radio-86RK)
war ein sowjetischer Selbstbau-Heimcomputer, dessen Originalentwurf 1986 in der Zeitschrift
"Radio" veröffentlicht wurde. Die Version 1.4 von Sergey Kiselev ist ein moderner Einplatinen-Nachbau mit
integrierter mechanischer Tastatur. Das System orientiert sich am Intel-8080/KR580VM80A-Umfeld und verwendet
typische 8000er-Bausteine wie 8275 CRT-Controller, 8257 DMA-Controller, zwei 8255 PPI-Bausteine, 8251 USART
und 8253 Timer.
- Ready 640 CD (ca. 1985) 1985-H
Der Ready 640 CD stammt aus der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre (ca. 1985).
Er ist ein IBM-XT-kompatibler Rechner mit Intel 8088 @ 4,77 MHz, 512 kB RAM, 5,25"-Laufwerk und Festplatte.
Das System lief unter DOS und repräsentiert typische Büro- und Heimanwendungen dieser Zeit.
- Robotron Z9001 (1984) 1984-H
Der Robotron Z9001 erschien 1984 als erster in Serie produzierter Heimcomputer der DDR.
Er basiert auf dem U880-Prozessor (Z80-kompatibel) mit 2,5 MHz und verfügt über 16 kB RAM,
Text- und einfache Grafikdarstellung sowie ein Kassetteninterface.
Der Z9001 gilt als direkter Vorläufer der späteren KC-85-Reihe
(KC 85/1 und KC 85/2) und markiert den Beginn der ostdeutschen Heimcomputerlinie.
- Robotron Z 1013.16 (1987) 1987-C
Der Robotron Z 1013 ist ein in der DDR vertriebener Mikrorechner-Bausatz auf Basis des U880 (Z80-kompatibel).
Die Variante Z 1013.16 wurde ab 1987 ausgeliefert und nutzt den Monitor A.2 im ROM.
Die Ausgabe erfolgt über TV (Text/Quasigrafik), Programme werden per Kassette geladen.
Als Bausatz war das System für Ausbildung, Experimente und den Hobbybereich konzipiert und wurde häufig erweitert
(z. B. RAM und I/O).
- SBC6502 Co-opzone (2020) 2020-E
Der SBC6502 von Co-opzone ist ein moderner Bausatz von 2020 mit Technikstand 1976.
Er nutzt einen MOS 6502 mit 1 MHz, 8–32 kB RAM und ein ROM mit BASIC und Assembler.
Die serielle Schnittstelle ermöglicht Terminalbetrieb.
Das Board folgt dem Apple-1-Prinzip.
- Sharp PC-E500S (ca. 1990) 1990-D
Der Sharp PC-E500S erschien um 1990 als wissenschaftlicher Taschencomputer.
Er nutzt einen Sharp SC62015, 32 kB RAM, ein großes LCD und einen integrierten BASIC-Interpreter.
Über die serielle Schnittstelle können Daten übertragen und externe Geräte gesteuert werden.
Der PC-E500S steht für leistungsfähige Taschencomputer-Technik im Übergang zu den 1990er Jahren.
- Siemens ECB85-S710 (ca. 1979) 1979-A1979-C
Der Siemens ECB85-S710 ist ein mikroprozessorgesteuerter Lehr- und Experimentiercomputer
auf Basis des Intel 8085A. Das System wurde für Ausbildung, Übung und die
hardwarenahe Einführung in die Mikroprozessortechnik entwickelt. Typisch sind
eine hexadezimale Tastatur, Anzeigeelemente für Adress- und Datenzugriffe sowie
Möglichkeiten zur direkten Arbeit mit Speicher, Registern und Ein-/Ausgabe.
Der ECB85-S710 steht in meiner Sammlung für die deutschsprachige 8085-Lehrsystemwelt
am Übergang von der späten 1970er- zur frühen 1980er-Jahre-Mikrocomputertechnik.
- Siemens SIMATIC S5-100U CPU 100 (ca. 1984) 1984-I
Die Siemens SIMATIC S5-100U CPU 100 ist eine kompakte speicherprogrammierbare Steuerung
aus der industriellen Automatisierungstechnik. Im Inneren arbeitet ein Siemens SAB 8032B-P,
ein 8-Bit-Mikrocontroller aus der 8051-/MCS-51-Familie. Ergänzt wird die CPU durch externes
EPROM, SRAM und mehrere 74xx-Logikbausteine für Adressierung, Timing und Signalaufbereitung.
Er wird über STEP 5 programmiert. In meiner Sammlung befindet sich ein umfangreiches System mit zwei
CPU-100-Baugruppen, mit digitalen Eingangs- und Ausgangsbaugruppen, Timern und Comparatoren.
- Sinclair ZX81 (1981) 1981-D
Der ZX81 wurde 1981 veröffentlicht und ist einer der bekanntesten Low-Cost-Heimcomputer.
Er nutzt einen Z80A mit 3,25 MHz und wurde häufig mit 1 kB RAM ausgeliefert (hier auf 16 kB erweitert).
Mit TV-Ausgabe, Kassetteninterface und ROM-BASIC stellte er einen extrem günstigen Einstieg in die Programmierung dar.
Seine Architektur ist maximal reduziert und technisch sehr transparent. Auszeichnung: Design Council Award (1982).
- Sorbus Junior (2024) 2024-E
Der Sorbus Junior ist ein modernes 65C02-System und setzt auf ein Minimalprinzip: Eine 65C02-CPU wird mit einer RP2040-Platine
(Mikrocontroller-Chip) kombiniert, die als RAM/ROM-Subsystem und serielle I/O fungiert.
Das System kann unterschiedliche Betriebsarten (z. B. Monitor, Apple-1 Emulation, Native) bereitstellen und bleibt dabei
hardwareseitig sehr schlank. Ziel ist eine kostengünstige, gut nachvollziehbare 6502-Plattform für Experimente,
Lernzwecke und I/O-Versuche, bei der ein großer Teil der Peripherie durch die RP2040-Logik abgebildet wird.
- Sony HitBit HB-20P (1983) 1983-F
Der Sony HitBit HB-20P erschien als früher MSX-Heimcomputer der ersten MSX-Generation (MSX1)
und basiert auf einem Zilog Z80A mit 3,58 MHz. Der Rechner besitzt Microsoft MSX BASIC im ROM,
zwei Modulschächte und die für MSX typischen standardisierten Erweiterungs- und Peripherieschnittstellen.
Besonders interessant ist bei dem Gerät in meiner Sammlung die seltene Hofacker 3004, eine Ein-/Ausgabeplatine für
MSX-Computer, die als 8K-ROM-Platine, als 8255-I/O-Platine oder kombiniert verwendet werden kann.
- Texas Instruments TI-74S (1985) 1985-I
Der Texas Instruments TI-74S erschien 1985 als kompakter programmierbarer Pocket-Computer und ist technisch weitgehend mit dem TI-74 BASICALC identisch.
Er basiert auf dem 8-Bit-CMOS-Mikroprozessor TMS70C46 aus der TMS7000-Familie und besitzt 8 kB RAM sowie 32 kB System-ROM.
Das einzeilige LC-Display stellt 31 Zeichen gleichzeitig dar; programmiert wird direkt in TI BASIC.
Über den Speicher-Modulschacht lassen sich RAM- und ROM/EPROM-Cartridges einsetzen; mein Gerät besitzt unter anderem ein 128-kB-Programmmodul mit der Anwendung „LV-Tarife 91“.
Für externe Peripherie verfügt der TI-74S über den DockBus, der protokollseitig mit dem HexBus-System von Texas Instruments kompatibel ist und beispielsweise Drucker, Kassetteninterface oder Computeranbindung ermöglicht.
Der TI-74S ergänzt meine Sammlung um die Entwicklungslinie der programmierbaren Taschencomputer: ein vollständiger 8-Bit-BASIC-Rechner im Format eines wissenschaftlichen Taschenrechners.
- Texas Instruments TI-99/4A (1981) 1981-E1981-F
Der TI-99/4A erschien 1981 als Heimcomputer mit einer ungewöhnlich leistungsfähigen 16-Bit-CPU, dem TMS9900.
Diese Architektur war ihrer Zeit voraus, wurde jedoch durch ein 8-Bit-Speicherinterface und ein streng kontrolliertes
Systemdesign gebremst. Das System verfügte über 16 kB Video-RAM, ein fest eingebautes TI BASIC im ROM sowie einen
leistungsfähigen Grafik- und Soundchip (TMS9918A). Programme und Erweiterungen wurden primär über Steckmodule bereitgestellt.
Der TI-99/4A stellt einen frühen Versuch dar, professionelle Prozessorarchitektur in den Heimcomputermarkt zu übertragen,
und nimmt innerhalb der Mikrocomputergeschichte eine technisch eigenständige Sonderrolle ein.
- TONO Θ-7000 (ca. 1979) 1979-B
Der TONO Θ-7000 ist ein japanischer Kommunikationscomputer für Funkamateure und digitale
Nachrichtenübertragung. Er verbindet Tastatur, Textspeicher, Videoausgabe und
Schnittstellen für RTTY/Fernschreiben, CW/Morse und ASCII-Betrieb. Anders als ein
klassischer Heimcomputer ist er auf Kommunikation spezialisiert: Texte koennen vorbereitet,
gespeichert, gesendet und auf einem externen Fernseher oder Monitor dargestellt werden.
Der Innenaufbau zeigt einen Intel P8035L aus der MCS-48-Familie, einen Intel 8255A als
I/O-Baustein, SRAM-Bausteine, ein ROM mit Firmware, analoge Komparator- und Modulatorstufen
sowie umfangreiche 74xx-TTL-Logik. Damit steht der T-7000 in meiner Sammlung für die
Schnittstelle zwischen Mikrocomputer, Terminal, Fernschreiber, Modem und Funktechnik.
- TONO Θ-7000E (1980) 1980-D
Der TONO Θ-7000E wurde 1980 als weiterentwickelte Version des Θ-7000 angeboten.
Der japanische Funknachrichten-Computer verarbeitet CW/Morse, RTTY im Baudot-Code und ASCII
sowohl beim Empfang als auch beim Senden. Zur Ausgabe können ein Haushaltsfernseher über VHF,
ein Videomonitor über Composite Video sowie ein Drucker über die Centronics-kompatible
Parallelschnittstelle angeschlossen werden. Der Bildschirmspeicher umfasst 1024 Zeichen auf zwei
Seiten mit jeweils 16 Zeilen zu 32 Zeichen; hinzu kommen sieben batteriegepufferte Textspeicher
zu je 64 Zeichen und ein 53-Zeichen-Pufferspeicher. Als zentrale CPU ist ein Intel P8035-4 aus
der MCS-48-Familie eingebaut. Der Θ-7000E dokumentiert die Verbindung von Mikrocomputer-,
Terminal-, Fernschreib- und Amateurfunktechnik zu Beginn der 1980er Jahre.
- Vectrex (1982) 1982-E
Die Vectrex erschien 1982 als eigenständige Spielkonsole mit integriertem Monitor.
Sie besitzt eine Motorola-6809-CPU (1,5 MHz) und einen monochromen Vektorbildschirm.
Grafik besteht nicht aus Pixeln, sondern aus gezeichneten Linien.
Ein analoger Joystick und spezielle Soundhardware ergänzen das System.
Die Vectrex ist technisch und kulturhistorisch eines der ungewöhnlichsten 8-Bit-Geräte.
- XT_R4 8088 XT-Mainboard (2026) 2026-B
Das XT_R4 ist ein modernes IBM-PC/XT-kompatibles Mainboard auf Basis eines Intel 8088 mit 4,77 MHz.
Es bildet die ursprüngliche PC/XT-Architektur nach und verwendet weitgehend diskrete
Intel-Systembausteine und TTL-Logik. Zur Ausstattung gehören unter anderem die Takt- und Bussteuerung, DMA-, Timer-, Interrupt-
und Tastaturfunktionen, acht 8-Bit-ISA-Steckplätze und bis zu 1 MB DRAM. In meiner Sammlung ergänzt es die historischen 8088-Rechner
um eine offene Lern- und Experimentierplattform, an der sich der Aufbau des frühen IBM-PC-Standards unmittelbar untersuchen lässt.
- Zeal 8-Bit Computer (2020) 2020-F
Der Zeal 8-Bit Computer stammt aus dem Jahr 2020.
Er nutzt einen Z80 mit 7,3728 MHz, 512 kB Flash, 512 kB RAM und läuft mit CP/M 2.2.
SD- und CF-Unterstützung bieten komfortable Massenspeicherlösungen.
Der Zeal ist ein modernes CP/M-System und reiht sich in die RC2014-artigen Plattformen ein.
Anmerkungen
Fehler sind in einer solchen Auflistung nicht gänzlich zu vermeiden. Ich freue mich über jeden Hinweis.
Die Kurzbeschreibungen sind fortlaufend dezimal nummeriert. Diese Nummerierung dient der Orientierung auf der Seite
und ist unabhängig von der Inventarnummer.
Die orange umrahmte Kennung hinter jedem Gerätenamen ist meine interne Sammlungsnummer. Sie besteht aus der Jahreszahl und einem Buchstaben (z. B. 1987-D). Der Buchstabe unterscheidet die Sammlungsobjekte desselben Jahres voneinander.
Stehen hinter einem Gerätenamen mehrere Kennungen, befinden sich mehrere Exemplare dieses Gerätes in meiner Sammlung.
Meine Leidenschaft für das Kulturgut alte Computer ist (fast) grenzenlos. Zur Ergänzung
meiner kleinen Sammlung suche ich weitere dieser alten Maschinen, um ihnen
wieder Leben einzuhauchen. Sie können kaputt sein, ich versuche sie instand zu
setzen. Hier eine kleine
Suchliste.
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